Besuch im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
von Helena (Klasse 10)

Am 1.9. machten wir mit unserer Klasse einen Ausflug nach Völklingen in das stillgelegte Eisenwerk. Als wir in den Bahnhof einfuhren, konnte man die riesige Völklinger Hütte schon sehen. Wir mussten vom Bahnhof aus nur etwa 10 Minuten gehen. Als wir ankamen, kaufte Frau Fröhlich die Eintrittskarten und wir konnten unsere Sachen in Schließfächer sperren. Am Anfang gingen wir alle zusammen in die große Gebläsehalle, wo es die Ausstellung „X-Ray“ zum Thema Röntgenstrahlen gab. Dort bekamen wir einen Plan von der Anlage und eine Liste mit Orten, die wir in kleinen Gruppen finden und erkunden mussten.
Einer davon war ein Mahnmal, das für die Zwangsarbeiter*innen errichtet wurde, die während des Zweiten Weltkriegs in der Völklinger Hütte arbeiten mussten und dort gestorben sind. Es war ein langer Gang aus rostigen, nummerierten Metallkisten. Jede Kiste stand für einen der Menschen. In der Mitte lag ein großer Haufen alter Arbeitskleidung. Die Namen der Verstorbenen wurden an diesem Ort im Flüsterton vorgelesen.

Um 12 Uhr trafen wir uns an den Hochöfen. Manche aus der Klasse sind die 42 Meter nach oben gestiegen. Vorher mussten sie gelbe Schutzhelme anziehen.

Ich fand es in der Vöklinger Hütte interessant, spannend und an manchen Stellen auch gruselig. (Helena)
Mehr Infos zur Völklinger Hütte findest du hier:





