Oberstufe


CSD Trier: bunt & laut

Unser Reporter Rafal hat den diesjährigen CSD in Trier begleitet. Hier kannst du seinen Bericht lesen.

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Vorlesen đź—Ż:


Die ganze Berlin-Story…

Fahrt nach Berlin 1.-3. Juni 2022 zum SchĂĽlerzeitungskogress und zur Preisverleihung im SchĂĽlerzeitungswettbewerb der Länder im Bundesrat: Sonderpreis Innovation „Ideen. Umsetzen“ vom BDZV fĂĽr die Medard Kidz!

Bericht von Rafal • Juni 2022

Am 1. Juni haben wir uns ganz frĂĽh am Hauptbahnhof in Trier getroffen und sind schon um sechs Uhr losgefahren. In Koblenz sind wir umgestiegen und dann nochmal vier Stunden bis nach Berlin gefahren. Mit der Tram sind wir dort zum Hostel gefahren, wo wir sehr lange am Check-in warten mussten. Abends sind wir alle ins Hotel Rossi gegangen, wo es eine BegrĂĽĂźung und etwas sehr Leckeres zuu essen gab. Dann haben wir den Reichstag und das Brandenburger Tor besichtigt.

Am nächsten Tag haben wir verschlafen und sind gerade noch rechtzeitig zum Schülerzeitungskongress in der Friedrich-Ebert-Stiftung gekommen, wo wir in Workshops gearbeitet haben.

Am letzten Tag fand die Preisverleihung im Bundesrat statt. Nachmittags sind wir wieder in den Zug gestiegen. Auf dem Heimweg nach Trier hatte der Zug so viel Verspätung, dass wir erst um ein Uhr nachts zuhause waren.


raus!

Raus aus der Schule. Hin zu spannenden Projekten und Aktionen fĂĽr Jugendliche in Trier. Endlich wieder in Bewegung…

Die Redaktion…

raus! : Eine Interview-Reihe der MedardKidz im Sommer 2021. Die fünf Folgen mit unseren Eindrücken, Erfahrungen, Infos und Feedback könnt ihr hier noch einmal nachlesen:


Sich einmischen – was bewegen

Klasse 7-9b • Dezember 2021

Wir haben seit Jahresbeginn ein tolles Projekt! Mit unserer guten Idee haben wir im Januar 2021 sogar den Jugend-Engagement-Wettbewerb RLP „SICH EINMISCHEN – WAS BEWEGEN“ gewonnen. Endlich wollen wir euch von unserem Projekt und der Geschichte dazu erzählen:

Einmal in der Woche arbeiten wir in dem großen Garten des Klosters „Abtei St. Matthias“, das gegenüber unserer Schule liegt. Im Klostergarten helfen wir bei der Gartenarbeit. Wir rechen Laub, kehren die Wege, schneiden die Hecken zurück oder sammeln im Herbst die Äpfel ein. Bruder Matthias, ein Bruder aus der Klostergemeinschaft, ist immer dabei und hilft uns!

Arbeiten im Klostergarten

Dieses Jahr machen wir etwas ganz Besonderes. Wir pflanzen Ringelblumen an und machen nach einem alten Rezept aus den Ringelblumen eine Calendula-Creme. Calendula ist ein anderes Wort für Ringelblume. Wir sägen kleine Holzscheiben von Ästen ab, bohren Löcher und fädeln sie auf Schnüre mit einem Schlüsselring. Die Holzscheiben verzieren wir mit eingebrannten Mustern. Mit dem Brennstab schreiben wir Wörter ins Holz, die uns wichtig sind. Dies sind Wörter wie z.B. Respekt, Vielfalt, Familie, Frieden, Toleranz oder Freundschaft.

Wenn wir ganz viele Schlüsselanhänger hergestellt und viele kleine Creme-Töpfchen befüllt haben, wollen wir sie im Stadtteil verteilen. Hoffentlich schaffen wir das noch vor Weihnachten! Wir halten euch auf dem Laufenden und zeigen euch bald weitere Fotos.

Auf den Fotos hier seht ihr die Plakate, mit denen wir uns beim Wettbewerb beworben haben. Die Preisverleihung musste wegen Corona online stattfinden. Unser Klassensprecher Sven saß dafür vorm Laptop und hat online mit dem Moderator und später auch der Schirmherrin des Wettbewerbs, Frau Malu Dreyer, gesprochen. Wir haben 500 Euro Preisgeld gewonnen! Ihr könnt auch das Holz sehen, das im Klostergarten gelagert wird. Und die Ringelblumen, die wir ausgesät, geerntet, gewaschen und getrocknet haben.

Bald folgen Bilder von der Creme-Herstellung und den Schlüsselanhängern!


Gedanken…

Klasse 7-9b • Juli 2021

Ich hätte nie gedacht, dass es so was wie Online-Unterricht geben wird. Besonders gut fand ich, dass man nicht so frĂĽh aufstehen musste. In dieser Zeit habe ich mich gefreut, dass ich ausschlafen konnte. Gelangweilt habe ich mich auch, weil mir keiner auf die Nerven gegangen ist. Gefehlt haben mir die nervigen Lehrerinnen… (E.)

Wie war die Zeit im Homeschooling & Wechselunterricht fĂĽr mich?

von Sven

Am Anfang vom Lockdown (1. Lockdown 4-5 Monate) hatte man viel Freizeit im Homeschooling. Aber es hat auch irgendwann genervt von zu Hause zu arbeiten. Die Videokonferenzen bei Big Blue Button fand ich viel anstrengender als Schule, obwohl man viel weniger gearbeitet hat. Als dann Wechselunterricht war, haben wir wieder ein bisschen Normalität bekommen im Präsenzunterricht.

Wenn wir zu Hause im Wechselunterricht waren, haben wir Arbeitsmaterialien bekommen und mussten die abarbeiten. Jeden Tag hatten wir einen Plan für die Aufteilung der Arbeitsblätter von Montag bis Freitag. Das hat ganz gut geklappt. Man muss sich das vorstellen wie Hausaufgaben die man aufbekommt und abarbeiten muss.

In der Schule waren wir nur eine kleine Gruppe wegen Corona und den Sicherheitsstandards. Das war sehr komisch, da man die anderen leider nicht sehen konnte. Man musste sich jede Woche umgewöhnen, weil man eine Woche zu Hause war und die andere Woche in der Schule und weil dann die Zeiten ganz anders dann waren.

Das Problem an Corona (COVID 19) ist, dass man die ganze Zeit Masken tragen muss. Dadurch bekommt man keine Luft, aber man muss sich schĂĽtzen. Irgendwann kamen die Corona-Tests. Wenn jeder negativ war, war man wenigstens ein bisschen beruhigt.

Meine Erfahrungen

von Chantal

Ich hätte nie gedacht, dass es so lange dauert. Neu für mich waren die IPads. Besonders gut fand ich es zu Hause zu bleiben. In dieser Zeit habe ich gelernt, wie man einen Corona-Test macht. Gelangweilt hat mich die Zeit in der AWO. Am besten fand ich das lange Schlafen. Gefehlt hat mir in dieser Zeit, dass ich nicht am Online-Unterricht teilnehmen konnte.

Meistens fĂĽhlte ich mich sehr gut. Gut fĂĽhlte ich mich, wenn ich die Maske ausgezogen hatte. Schlecht fĂĽhlte ich mich, wenn ich die Maske anziehen musste. Angst gemacht hat mir der Corona-Test. Ich habe nicht gelernt, weil es anstrengend war. Ich war motiviert zu arbeiten, weil ich mich verbessern wollte. So bleiben sollte, dass die Schule offenbleibt. Ich freue mich auf die Zeit, wenn es keine Maskenpflicht mehr gibt.


Ich bin Charly

Klasse 7-9c • April 2021

Ich bin als Schulhund in der Oberstufe, in der Klasse 7-9c. Ab und zu gehe ich aber auch andere Klassen besuchen. Das macht mir besonders viel SpaĂź. Alle sind so nett und rĂĽcksichtsvoll zu mir und auch begeistert von dem, was ich vorfĂĽhren kann.

Ich hoffe die SchĂĽlerinnen und SchĂĽler sind genauso beeindruckt wie ich von ihnen!

„Charlie ist ein cooler Hund. Er ist sehr toll und macht uns alle glücklich. Ich finde es cool, dass er so tolle Sachen machen kann.“

Leon

„Charlie ist cool und macht uns alle glücklich. Ich finde, dass er gut bei uns reinpasst. Es ist immer cool mit ihm zu spielen und er ist immer lustig.“

Christopher

„Charlie ist ein guter und süßer Hund. Er kann vieles: Spiele, Spaß haben und noch vieles mehr. Ich finde ihn auch richtig cool und wir freuen uns Charlie jeden Morgen wieder zu sehen.“

Jeremy

„Ich finde sehr gut, dass Charlie bei uns in der Klasse ist, denn man kann mit Charlie sehr gut spielen. Er hört sehr gut!“

Raffael

Kuscheln!

Stolpersteine

Ein besonderer Ausflug der Klasse 8-10 • Februar 2021

Am Dienstag, den 24. Oktober 2020 machten wir, die Klasse 8-10, einen Unterrichtsgang zu den Stolpersteinen und Mahnmalen in Trier. Wir gingen nach der ersten Pause los und mit Hilfe eines Stadtplans suchten wir die verschiedenen Stolpersteine. Frau Fröhlich und Frau Jung erzählten uns dann etwas über die Juden und Roma und Sinti. Da wir das Thema Nationalsozialismus in Deutsch hatten, war es sehr interessant. Kira (Klasse 10)

Stolpersteine sind aus Messing und es steht etwas dort drauf. Auf einem Stolperstein stehen der Name und das Todesdatum von Leuten, die von den Nazis verfolgt und ermordet wurden. Die Stolpersteine ähneln einem Grabstein oder Erinnerungsstein. Justin B. (Klasse 9)

Die WĂĽrde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schĂĽtzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Artikel 1 des Grundgesetzes

Ich habe gelernt, dass die Stolpersteine nur 1 cm dick sind. Und ich fand es schade, dass manche beschmutzt wurden. Seitdem wir die Tour gemacht haben, fallen mir immer öfters die Gedenksteine auf dem Boden auf. Dustin (Klasse 8)

Frau Fröhlich hat uns einen kleinen symbolischen Koffer gezeigt, der darstellen sollte, wie wenige Sachen die deportierten Menschen mitnehmen durften. Sie mussten so gut wie alles aufgeben. Diese Vorstellung finde ich schrecklich. So etwas darf nie wieder passieren! Darum finde ich die Stolpersteine gut, weil sie daran erinnern und den einzelnen Schicksalen einen Namen geben. Mia (Klasse 10)